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Adoption auf Haiti: Grego hat nicht geweint


Adoption auf Haiti: Grego hat nicht geweint
Als 2010 beim Erdbeben auf Haiti mehr als 200.000 Menschen starben, wurden tausende Heimkinder wie Grego obdachlos. Eine Adoption auf Haiti.
Als das Flugzeug startet, fangen die Kinder an zu schreien. Es ist der 27. Januar 2010. Ein Mittwochabend. 15 Tage zuvor hatte die Erde in Haiti gebebt. Und nun vibrieren wieder die Wände, die Maschine dröhnt, und eine unsichtbare Kraft drückt die kleinen Körper mit voller Wucht nach hinten in ihre Sitze. Es riecht nach Kot und Urin. Die meisten Kinder haben Durchfall. Und sie haben Angst.
Grego gibt keinen Laut von sich. "Grego pas crié", nicht geweint, wird er später erzählen. Er hat den Kopf gesenkt, starrt grimmig vor sich hin, eine tiefe Falte zwischen den Augenbrauen. Auf seinem Schoß ein Flugzeug aus Stoff mit einem lachenden Gesicht. Alle größeren Kinder haben so eines beim Einsteigen bekommen. Der weiße Mann neben ihm hält seine Hand. Manchmal rüttelt er ihn und fragt: "Alles klar?" Grego nickt dann. Und der Mann sagt etwas in einer fremden Sprache.
Grego ist vier Jahre alt. Er weiß nicht, wer diese Weißen sind. Aber er weiß, dass seine neuen Eltern nicht unter ihnen sind. Einige der Kinder glauben das. Sie sagen Mama blanche und Papa blanc zu den Ärztinnen und anderen Betreuern, die sie aus dem Heim mitgenommen haben.
Grego kennt seine neuen Eltern von einem Foto, das sie ihm geschickt haben, sein einziger Besitz. Es ist eine Fotomontage seiner zukünftigen Familie, aufgeklebt auf einer orangefarbenen Karte, mit bunten Abziehbildchen am Rand. Das Foto zeigt ein lächelndes Paar, einen Jungen, der auch dunkelhäutig ist, und Grego. Jemand hat ihn da hineingebastelt. Für ihn soll es so aussehen, als gehöre er schon dazu.
"Ihr macht jetzt eine weite Reise zu Mama und Papa", hatten die Fremden gesagt, als sie die Kinder zwei Tage zuvor mit Bussen abholten. 63 Jungen und Mädchen, das jüngste vier Monate alt, das älteste sechs Jahre, jedes mit einem Plastikarmband, auf dem Name und Geburtsdatum vermerkt waren. Aufgesammelt in den Häusern des Kinderheims "Don d'Amour" und "Maison des Anges" in Haitis Hauptstadt Portau- Prince. Die Stadt war zerstört, ganze Straßenzüge verwüstet. Mittendrin: die drei Häuser des "Don d'Amour", die nicht zusammengefallen waren. Bis auf Schürfwunden waren die Kinder unverletzt geblieben. Grego hatte sich am Kopf gestoßen, als er aus dem wackelnden Haus lief.
Niemand ging danach mehr in die rissigen Gebäude hinein. Die Kinder schliefen auf Matratzen im Hof. Hinter den Hofmauern lagen Trümmer und Leichen. Es gab keinen Strom, kein sauberes Wasser, keine Toiletten. Einige Kinder hatten Fieber, viele litten an Austrocknung und bekamen Infusionen. Selbst die größeren unter ihnen waren so schwach, dass sie von den deutschen Helfern getragen werden mussten.
Das "Don d'Amour", was übersetzt "Heim der Liebe" heißt, ist kein Waisenhaus, sondern eine Einrichtung, die Kinder von armen Eltern aufnimmt, wenn diese sie zur Adoption ins Ausland freigeben. Oft sind es die Kinder alleinerziehender Mütter. Nüchtern betrachtet, ist das Heim ein Umschlagplatz für die Träume von Eltern. Die einen erhoffen sich ein besseres Leben für ihre Kinder. Die anderen wollen sich ihren Traum von einer Familie erfüllen. Manche sagen, Auslandsadoptionen sind ein Markt, von dem viele Erwachsene profitieren, nur die Kinder fragt niemand. Die andere Wahrheit ist: In Haiti schicken viele Eltern vom Land ihre Kinder zu Verwandten in die Stadt, wo sie als Haussklaven arbeiten müssen. Vor dem Erdbeben waren es laut Unicef rund 300 000 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren.
Es ist eine spektakuläre Rettungsaktion, organisiert von "Help a child" und "Eltern für Kinder", zwei deutschen Vereinen, die seit Jahren Adoptionen aus Haiti vermitteln. Innerhalb von zwei Wochen nach dem Erdbeben gelang es ihnen, von den deutschen und haitianischen Behörden die Genehmigung für die Evakuierung der Kinder zu bekommen, deren Adoptionsverfahren bereits liefen. Bei einigen wurde das mindestens ein Jahr dauernde Verfahren stark verkürzt, wichtige Unterlagen mussten hier noch nachträglich besorgt werden. Einige internationale Hilfsorganisationen kritisierten diese beschleunigten Adoptionen, denn viele der leiblichen Eltern waren nach dem Erdbeben verschwunden und konnten nicht mehr informiert werden. Außerdem warnten sie vor gut gemeinten, aber rechtswidrigen Adoptionen von verwaisten Kindern ohne Papiere - wie viele Kinder auf illegale Weise vermittelt wurden, darüber gibt es keine verlässlichen Zahlen, weil die Grenzen zwischen beschleunigten und illegalen Adoptionen fließend sind.
Nicht nur Deutschland, auch zahlreiche andere Länder evakuierten Kinder, bei denen die Adoptionsprozesse noch liefen. 1200 kamen in die USA, 489 nach Frankreich, 107 in die Niederlande. Bei neun der in die Niederlande vermittelten Kinder standen noch keine Adoptiveltern fest - unzulässig, weil nach haitianischem Recht die leiblichen Eltern stets einwilligen müssen, dass ihr Kind zu einem ganz bestimmten Adoptivelternpaar kommt. Erst danach beginnt in Haiti der behördliche Adoptionsvorgang.
Daheim: Grego schaut sich Fotos aus der Zeit an, als sein Adoptivbruder Pytagore (rechts) aus Haiti nach Solingen kam.Daheim: Grego schaut sich Fotos aus der Zeit an, als sein Adoptivbruder Pytagore (rechts) aus Haiti nach Solingen kam.
Während die Maschine aus der Karibik durch den Nachthimmel fliegt, fahren Christine und Martin Krause zum Frankfurter Flughafen. Zum ersten Mal in ihrem Leben werden sie dort Grego begegnen. Sie hatten sich das anders vorgestellt. Der Junge war seit zwei Jahren im Heim. Seine Dokumente - darunter die zweifache Einwilligung in die Adoption durch die leiblichen Eltern, Pass und Visum - waren bereits fertig. Im April 2010 wollten sie nach Haiti fliegen und ihn dort abholen, so, wie sie es vor fünf Jahren auch bei ihrem ersten Adoptivsohn Pytagore gemacht hatten. Ein paar Wochen im Land sein, ein Abschiedsfest im Heim feiern, sich langsam aneinander gewöhnen. Wahrscheinlich wären sie viel lockerer gewesen als beim ersten Kind. Als sie damals den unterernährten Jungen mitnahmen, der drei Tage kein Wort sprach und nachts einnässte, hatten sie ständig Angst, etwas falsch zu machen. "Ist es überhaupt richtig, ein Kind aus Haiti zu adoptieren?", fragten sie einen Haitianer, mit dem sie sich angefreundet hatten. "Ja", sagte er, "denn ihr rettet ein Leben." Damals half diese Antwort. Heute sagt Martin Krause, 46: "Die Adoption ist zunächst eine ganz egoistische Sache gewesen. Wir wollten ein Kind, weil wir keine eigenen bekommen können."
Das zweite Kind war ein Geschwisterwunsch. "Könnt ihr nicht noch einen holen - so einen wie mich?", fragte Pytagore, als er fünf war. Das hieß, noch einmal den psychologischen Eignungstest machen, viele Papiere ausfüllen und rund 16 500 Euro aufbringen - so viel kostet eine Adoption aus Haiti beim Verein "Eltern für Kinder". Das Ehepaar Krause, Doppelverdiener, beide sind Architekten, konnte sich das ein zweites Mal leisten.
Um zehn Uhr landet das Flugzeug. Sechs Kinder müssen sofort in ein Krankenhaus. Die anderen werden in eine Halle auf dem Flughafengelände gebracht. Ein Vorhang trennt die Halle in zwei Hälften. Auf der einen Seite warten die Kinder mit ihren Betreuern, auf der anderen rund 60 Ehepaare. Säuglingsgeschrei dringt durch den Vorhang. Eine Stimmung wie im Kreißsaal. Eine Frau verteilt Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel, wegen der Krätzegefahr. Damit sollen sie ihr Kind begrüßen? Christine Krause, 48, steckt die Handschuhe gleich wieder weg.
Zuerst werden die Paare alle nacheinander aufgerufen, eine Stunde vergeht, die Krauses warten immer noch, dann geht die Faltwand endlich hoch. Pytagore stürzt als Erster auf Grego zu. Der Achtjährige sagt sofort Bruder zu dem Kleinen und nimmt ihn an die Hand. Andere Adoptiveltern stehen etwas verunsichert herum. Ihre Kinder wollen nicht mit ihnen gehen. Sie klammern sich an die Menschen, die sie seit drei Tagen durch die Gegend getragen haben. Grego hält sich an dem Rucksack fest, den Christine Krause ihm mitgebracht hat. Blau-gelb gestreift mit einem "Winnie Puh"-Bild. Darin: ein Buch, ein Spielzeugauto, ein Stofftier, eine Tüte Gummibärchen, die er gleich aufisst. Die nächsten Wochen wird Grego nirgendwo ohne diesen Rucksack hingehen, nachts steht er neben dem Hochbett. Oben schläft sein Bruder Pytagore, unten Grego. In den Lattenrost über seinem Kopf klemmt er das Foto, das er aus Haiti mitgebracht hat. Er schläft bis zum nächsten Morgen durch.
Sie hatten sich den Anfang schwieriger vorgestellt. Pytagore war in den ersten Wochen nur auf dem Arm eingeschlafen, die Eltern wechselten sich dabei ab, nachts wachte er ständig auf und weinte. Würde Grego es überhaupt im Haus aushalten? Womöglich konnte das Erdbebenkind nur noch im Zelt schlafen. Und draußen liegt seit Wochen Schnee. Doch Grego ist mit sicherem Überlebensinstinkt gleich in das Kinderzimmer hochgegangen.
In den nächsten Tagen erkundet er das neue Zuhause in Solingen. Schön ist es, hell, in bunten Farben gestrichen. Wohnzimmer und Küche im Erdgeschoss trennen keine Wände, im Wintergarten steht ein Kicker. Es gibt zwei Katzen, Lilli und Schröder. Eine Oma und einen Opa, die direkt nebenan im Schieferhaus wohnen. Einen Bruder mit Rastalocken, mit dem Grego auf Kreolisch sprechen kann. Und Mama und Papa. Er nennt sie sofort so. Frau Krause spricht Französisch, was vieles leichter macht. Sie hat eine weiche Stimme, graublonde Haare und trägt fließende bunte Stoffe. Herr Krause ist zum Umarmen da. Grego sitzt am liebsten auf seinem Schoß und spielt mit seinen Haaren. Nur einmal sind alle ratlos. Sie wollen zum Einkaufen fahren in die Innenstadt von Solingen, aber Grego will nicht ins Auto. Er schreit und zerrt an den Eltern, bis sie verstehen, dass er Angst hat, sie würden ihn wieder wegbringen. Manchmal erzählt er vom Heim. Und meistens geht es darum, dass die Erzieherinnen ihn auf den Hintern gehauen haben, wenn er etwas falsch gemacht hatte. "Grego en Haiti?" Ob er wieder dahin zurückmuss, fragt er dann immer. "Nein, musst du nicht", beruhigt ihn Frau Krause.
Unterwegs: Samstags fährt die ganze Familie zur Bücherhalle, Grego hat wie immer seinen Rucksack dabeiUnterwegs: Samstags fährt die ganze Familie zur Bücherhalle, Grego hat wie immer seinen Rucksack dabei
Er ist acht Wochen da, als er das erste Mal allein mit dem Roller nach draußen geht. Es ist Samstagnachmittag, die Krauses sitzen im Wintergarten und trinken Tee. Durch die Glasscheiben können sie sehen, wie Grego auf dem benachbarten Schulhof seine Runden dreht. Ein kleiner Haitianer mit Daunenjacke und blauem Sturzhelm, der versucht, das Gleichgewicht zu halten. Zwischendurch kommt er zurück, klingelt, dann verschwindet er wieder. Später präsentiert er stolz seine neuen Schuhe: "Win, guck ma, ça c'est Grego. Nur für draußen." Breites Grinsen bis an die Ohren.
Warum der Junge so fröhlich ist? Warum er scheinbar so unverletzt durch alle Katastrophen in seinem Leben gegangen ist, können sich die Eltern nicht erklären. Offenbar verfügt er über eine Eigenschaft, die Psychologen als Resilienz, ein Gedeihen trotz widriger Umstände, bezeichnen. Resiliente Kinder sind Krisenmeister. Sie besitzen außergewöhnliche innere Stärken, die ihnen dabei helfen, mit erfahrenem Leid umzugehen. Doch nicht allein ihre Persönlichkeit spielt hierbei eine Rolle, sondern auch, wie eine Familie reagiert. Wenn sie optimistisch ist, gibt sie auch ihren Kindern Kraft. Die Krauses strahlen diese Zuversicht aus. "Wir schaffen das schon", ist ihr Lebensmotto. Ob Grego diesen Optimismus schon bei seinen leiblichen Eltern gespürt hat? Herr und Frau Krause wissen es nicht. Aber sie würden sowieso nicht öffentlich darüber sprechen. Grego soll nicht aus der Zeitung von seinen Eltern in Haiti erfahren, sondern von ihnen, wenn er größer ist.
Intuitiv machen sie und ihr Mann vieles richtig. Das war schon bei Pytagore so und jetzt bei Grego. Sie vermitteln ihnen Sicherheit. Sicherheit heißt für Grego in den ersten Monaten: Es ist immer einer zu Hause, beide Eltern gehen abwechselnd ins Büro. Es gibt feste Strukturen, mittags essen die Kinder bei den Großeltern nebenan. Abends bringt Herr Krause die Jungs ins Bett. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand dreht er die Rastalocken von Pytagore, in der linken Hand hält er Grego, so lange, bis beide eingeschlafen sind. Und nie ist einer der Eltern über Nacht weg.
Sie investieren viel Zeit und Liebe in ihre Söhne aus Haiti. Außerdem Geige und Tennis für den Großen. Deutsch lernen mit dem Kleinen. Sie unterscheiden sich darin nicht von anderen Eltern ihrer Generation mit hohem Bildungsanspruch. Doch das Paar bleibt dabei gelassen. Rundumbespaßung für Grego sieht Martin Krause nicht ein. In den Monaten, bevor der Kleine in den Kindergarten geht, arbeitet er an zwei Tagen in der Woche in seinem Homeoffice. Grego muss sich dann allein beschäftigen - was ihm hier im Eldorado des Spielzeugs sichtlich nicht schwerfällt. Und die Eltern pflegen weiterhin ihre Hobbys. Seit 18 Jahren gehen sie auf Open-Air-Konzerte. Jetzt eben mit Kindern. Christine Krause sagt: "Ich bin keine Glucke." Wenn Grego durch das ganze Haus "Mama" ruft, springt sie nicht gleich auf.
Im Juli fährt die Familie zum "Erdbebenkindertreffen" in ein Feriendorf im Westerwald. Die Mitglieder der beiden Adoptionsvereine treffen sich dort jeden Sommer, nur sind diesmal Eltern dabei, die alle auf einen Schlag ihre Kinder bekommen haben. Satte grüne Hügel, flirrende Hitze, dazwischen ein Dutzend Bobby-Cars mit kleinen Haitianern darauf, die die Asphaltwege runterbollern.Die Heimmutter Gina Clodomir, eine rundliche, resolute Frau, ist aus Port-au-Prince angereist. Als Grego sie sieht, versteckt er sich hinter seiner Mutter. Frau Clodomir braucht Geld, um in Portau- Prince neue Häuser für das Heim zu bauen. Ein halbes Jahr ist seit dem Erdbeben vergangen. Noch immer wird im Hof gezeltet. Das "Don d'Amour" ist inzwischen wieder voll belegt mit Kindern, die von ihren Eltern nicht mehr versorgt werden können. Und die Heimleiterin hat Fotos vom Erdbeben mitgebracht.
Die deutschen Eltern wollen von ihr vor allem Informationen über ihre Kinder. War das Mädchen schon immer so scheu? Es lässt sich kaum anfassen, schreckt vor jeder Berührung zurück. Und hat der dicke Junge schon immer so viel gegessen? Er stopft alles in sich hinein.
Nicht bei allen Adoptiveltern verläuft der Alltag so undramatisch wie bei den Krauses. Manche Eltern sind nur noch müde. Ihre Kinder finden nachts keinen Schlaf. Sie fürchten sich davor, die Augen zu schließen, weil nichts schlimmer ist, als sich selbst und die Welt in der Dunkelheit zu verlieren. Die Krauses haben das selbst einmal erlebt. Jetzt machen sie anderen Mut. Grego macht weiterhin Fortschritte. Im September klingt sein Deutsch wie Gesang, mit hellen Vokalen, die er so lange dehnt, bis er Luft holen muss. Zum ersten Mal sagt er: "Ich will". Und er testet Grenzen aus. So lange, bis auch Frau Krause sauer wird. Das ist gut so. Er fühlt sich jetzt so sicher, dass er auch mal eine "böse Mama" riskiert. Und wenn er Mist gebaut hat, lügt er sie nicht mehr an. Sein Bruder hatte in so einer Situation schon mal gefragt: "Schickt ihr mich jetzt auch weg wie meine Eltern?" Sie habe ihm dann erklärt, dass seine Eltern ihn auch lieb hatten, aber nicht ernähren konnten, sagt Frau Krause.
Die größte Hürde steht der Familie noch bevor. Die Pubertät gilt bei Adoptivkindern als explosive Zeit. Da wird die über Jahre geknüpfte Bindung zu den nicht biologischen Eltern oft vor eine Zerreißprobe gestellt. Pytagore hat das schon mal ausgetestet: "Du hast mir nichts zu sagen, weil du nicht meine richtige Mutter bist!" Frau Krause hat sich davon nicht kränken lassen: "Tja, da hast du Pech gehabt, denn ich sage es dir trotzdem." Grego hat bisher noch nicht nach seinen Eltern in Haiti gefragt. Wenn es so weit ist, werden die Krauses ihm eine Mappe geben, in der sie alle Informationen über seine Vergangenheit gesammelt haben. Sie haben auch Fotos und Berichte von Grego an die Heimleiterin in Haiti geschickt. Ob die Eltern sie sich angesehen haben, wissen sie nicht. Die Stadt liegt noch immer in Trümmern. "Aber wir wissen, dass Gregos Mutter lebt."
Es wird Herbst, als Grego das erste Mal wieder fliegen soll. Urlaub auf den Kanaren. Schon Wochen vorher redet er davon. Er hat Angst, wieder weggeschickt zu werden. Die Familie versichert ihm immer wieder: Wir kommen alle zusammen zurück. Am 10. Oktober schickt Martin Krause eine SMS: "Flug war gut, Jungs mit großen Augen am Fenster." Zwei Wochen später: "Letzter Gruß aus der Sonne. Grego besteht jetzt vehement darauf, nach Solingen zu kommen. Kalt und Regen sind egal. Er WILL jetzt nach Hause."
Haiti - ein geschundenes Land
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Ein Erdbeben der Stärke 7,0 erschütterte am 12. Januar 2010 den karibischen Inselstaat Haiti. Mehr als 220 000 Menschen starben, über 300 000 wurden verletzt. Die Katastrophe traf ein geschundenes Volk: Haiti gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre, rund 50 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos, etwa 80 Prozent müssen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen. Politische Instabilität, Korruption und Misswirtschaft ruinierten den einst wohlhabenden Staat. Immer wiederkehrende Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Zyklone, zuletzt im Jahr 2008, verhinderten außerdem, dass sich das Land erholte. Fast ein Jahr nach dem Erdbeben leben in der Hauptstadt Port-au- Prince noch immer Hunderttausende in Zeltstädten, ohne Strom, sauberes Wasser, ohne ein funktionierendes Abwassersystem. Erste Cholera-Fälle treten auf, am 22. Oktober 2010 bestätigt die Regierung den Ausbruch der Seuche. Ende November sind bereits mehr als 1200 Menschen daran gestorben, tausende infiziert, es kommt zu Aufständen gegen die Blauhelme. Die Weltgesundheitsorganisation in Genf warnt, dass der Höhepunkt der Epidemie noch bevorstehe.
Der Verein "Eltern für Kinder" möchte mit Spendengeldern ein erdbebensicheres Haus für das Heim "Don d'Amour" aufbauen - derzeit schlafen die Kinder noch in Notunterkünften aus Holz. Der Verein plant zudem eine Einrichtung für behinderte und kranke Kinder, die nicht für Adoptionen vermittelbar sind. Spenden für diese Projekte von "Eltern für Kinder" an: Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00; Konto Nr. 33 83 604; Verwendungszweck "Haiti".
 

Romania and the International Adoptions Issue

Romania and the International Adoptions Issue

Posted on 26 January 2011 by ?tefan D?r?bu?

For many years, international adoptions have been blocked by a moratorium in Romania. At that time (back in 2002) this was the only way to stop the trade with children which was booming in the country. It was the best kind of “business”: little investment, and a lot of income generated for international adoption agencies, which were eager to get as many children as possible abroad.

The United Nations Convention on the Rights of the Child was ignored. Article 21 (b) recognises that “inter-country adoption may be considered as an alternative means of child’s care, if the child cannot be placed in a foster or an adoptive family or cannot in any suitable manner be cared for in the child’s country of origin”. In spite of this article, siblings were split, kids were taken abroad, without any preparation, without even meeting the adoptive parents. It was a time when adoption was done in the best interest of the adoptive parents, not in children’s best interest. There was hardly any post-adoption monitoring and supervision and not seldom did Romanian adopted kids get into institutions in the countries they were taken to, also because the written reports given by agencies to the adoptive parents were incorrect and misleading. Suddenly, once international adoptions were banned, the Romanian government was able to produce a viable law, which allowed the proper development of family-based, alternative services for children in state care. Mother and Baby Units were developed, the foster care system was created and ways were found to look after the kids in their own country of origin.

Now, the issue is back on the agenda again. However, many years have gone and we do need, I think, to re-visit the adoption legislation, with a view to bring some supplementary nuances, which would follow the lead of the UN Convention on the Rights of the Child, which is not as harsh as the Romanian adoption legislation is at present. For example, those kids who still wait to go abroad to adoptive families they met and want, should be allowed to take this step. Also, there are children with special needs who could benefit from a family abroad, as long as the adoption process and the preparation process are done in the best interest of the child as an imperative.

The only fear that still remains, is that the re-opening of international adoptions would lead to a new beginning for the adoption of children as trade. Because this is pure and harsh abuse upon children, under an umbrella of legality.

Ethiopia: U.S. Families Adoption of Children, for Trade or Charity?

Ethiopia: U.S. Families Adoption of Children, for Trade or Charity?

 

Daily Independent (Lagos)
by Henry Ugboaja

“ADOPTION is becoming the new export industry for our country. Experts I have spoken with are of the opinion that it might overtake coffee as major export industry…”

Those were the words of Ellene Moria, who runs a women’s programme on a local radio station in Ethiopia. They were laden with acrimonious emotion which many historians and social commentators never captured the historic trade in human beings during slave trade with.

Hence, how can one phantom the idea behind some of the adverts put up by the various adoption agencies in Ethiopia on their web sites? Without meaning to say it, this calls back memories of slave trade. Take for instance one of the adverts I saw on one of the sites read thus:

“Agernesh, a lively girl with a slender build and a ready smile, spent her first eight years in a small rural village in the south of Ethiopia…There are sibling groups as well as single children. The majority of the youngsters are between five and seven years of age. All are basically healthy; both physically and emotionally…They learn Western table manners and how to eat with a knife and fork… The children have chores and learn that in American families they will be expected to help in the kitchen, with cleaning and laundry.”

However the manner which children are adopted in Ethiopia goes beyond trade in human being or human trafficking. It all depends on how close or far you hold the mirror to the society. You either check out the socio-economic, psychological and political implications of this to both the individuals and government or you simply hang on to the trade issue.

It is very rare to see a mother in African society give up her child for adoption even in the face of famine. This can’t be said for Ethiopia today. It is still not clear if the mothers of the children given up for adoptions ever get paid. Considering the way Ethiopian government and its various adoption agencies handle the deal, and the fact that some child welfare groups in the country claim that out of a population of about 70 million people, there are more than five million orphans who have lost their parents to famine, war and HIV/AIDS.

In consistence with this, a recent UNICEF report state that more than 4.5 million of Ethiopia’s children are orphaned due to poverty and illness. This means that more than one child in 10 is an orphan. Additionally, the maternal mortality rate for pregnant women is very high — one in 14 women will die in childbirth.

More so, there are cases of women who give up their children for adoption due to their inability to cater for them in the face of parlous economic hardship in the country. Thus, necessitating the creation of adoption programmes by the government in conjunction with the various motherless homes in the country, since government alone cannot cater for the orphans. In a country that has an annual health budget of 140 million U.S. dollars; a small amount of money when compared to a staggering 115 million US dollars estimated for the up-keep of the orphans in a MONTH.

Perhaps, as a palliative measure to cushion the socio-economic effect of this malaise in the country, government streamlined the process to make foreign adoption of Ethiopian children to Western families easier. Thereby, resulting to the sharp increase in the number of foreign adoption recorded in 2003. The 1400 children taken on adoption by U.S. families doubled the 2002 figure.

With some U.S. families willing to pay upwards of 25,000 US dollars to adopt an Ethiopian child, the trade in children is certainly more lucrative than coffee farming. The money realised from this trade hardly gets out of the coffers of both the government and various adoption agencies/motherless homes- since most of the kids are said to be orphans. This business intrigues undoubtedly could be said to have accounted for the tears in Ellene Moria’s voice when she uttered those words quoted above.

There is no doubt that famine and the desire to eke out a living and the sustenance of government activities in Ethiopia have endangered the lives of most Ethiopian children. This has also lead to the traumatization of women and mothers who are more often than not as young as the babies they make.

A recent Oprah Winfrey show which centered on the plight of Ethiopian women captured the predicaments of young girls or should I rather say children of age nine to 14 subjected to early pregnancy. The show revealed some of the health implications of this on the young mothers or better still child mothers. Many of whom had contracted VVF.

In a country that a hundred dollars could do or buy so much for both an individual and family, how many poor families wouldn’t give up their babies for adoption in the hope of getting 25,000 U.S. dollars that some of these babies are being offered up for by adoption agencies to foreigners?

And when this happens, these child mothers are not only ostracized and put away in shackles sometimes, in rooms but are sometimes thrown into the forest at the mercy of hyenas. In order to avoid the terrible stench that oozes out of them. More so, some of these child mothers are said to not only end up with still births, but also with dislocated hips. As a result of the often prolonged period of labour which according to the show, sometimes stretch from nine to 12 days.

With this horrific pictures and stories, I wondered what the Ethiopian government and its various adoption agencies are doing about it. Could it be that they are unaware of the large number of cases of teenage pregnancy and death recorded every day? Why should a government or parent look on while their children are turned into mothers at the tender age of nine? Does this account for the colossal figure of over five million orphans in Ethiopia? Just like the tilling of land with all mechanical means available for a bumper harvest of coffee for foreign exchange, young girls or better still, children seem to have been subjected to the ordeal of producing more babies for agencies who choose to ignore this inhuman activities against Ethiopian children because of the lucrative nature of foreign adoption of babies by some U.S. families who patronize the adoption deal.

Is it even plausible to say that the enormous proceeds from adoption could be responsible for the plight of women and children in Ethiopia? In a country that a hundred dollars could do or buy so much for both an individual and family, how many poor families wouldn’t give up their babies for adoption in the hope of getting 25,000 U.S. dollars that some of these babies are being offered up for by adoption agencies to foreigners? Do these motherless home/ adoption agencies just in the veneer of love and charity revive these young girls infested with VVF for further exploitation? There is just so much going on there with little or no answers coming forth.

However despicable this transaction might be, and in my effort to be objective as I can be in my anger and tears; check out the other side of the bargain before criticizing the individuals or government agencies involved in the deal. How can you describe an issue so nebulous in the minds of the persons who initiated it in the first place? Though the perpetrators of this trade are not faceless, yet criticism against them is hard to come by. Could there be some form of justification for their action, considering the fact that those children may not have had any good life to look forward to in Ethiopia compared to what awaits them in U.S.?

Apart from this, how can the government cater for such great number of children with the little resources at its disposal? How can young mothers cope with the temptation of giving away their children in the face of the untold hardship in the land?

What can one say about this intriguing situation of an encounter between Fari, an Ethiopian lady and a tourist captured on page 20 of April 8- 14, 2006 edition of The ‘Weekly Trust Newspaper’? Fari says her husband died two years ago, leaving her small family to eke out an existence on the street. She further lamented lugubriously, “My child needs something better in life. Something I cannot give him.” When she noticed the joy and gratitude in her son’s eyes when he received a red plastic toy a tourist gave him. Fari’s lamentation should not totally be seen as a mother’s failure. Perhaps, a mother trapped, hard up in a difficult circumstance which numerous Ethiopian civil wars and maladministration have caused over time.

Another delicate issue is how to place the action of some American families who patronize this venture. Especially when some of them claimed to have done it out of sympathy and charity for the helpless and hopeless children, whose plights they learnt about through adverts that project the children as being in dire need of parental care and up keep?

Ugboaja is an admissions counselor in American University of Nigeria – AUN, Yola.

ce smash illegal adoption ring

Police smash illegal adoption ring

 Joint operation in Greece, Bulgaria leads to 12 arrests
Officers of the Greek and Bulgarian police forces have arrested 12 suspected members of a cross-border illegal adoption ring following parallel raids in the two countries, it emerged on Tuesday.
Of the suspects, seven were in arrested Greece and five in Bulgaria. Some are lawyers, doctors and notaries. Others are teenage women from Bulgaria’s Roma community who are believed to have given birth to 17 infants sold to childless couples for illegal adoption for between 20,000 and 25,000 euros, police said.
According to sources, the ring used as its base the central town of Lamia, where its suspected mastermind, a Bulgarian national, is believed to have been living for the past year and a half. Another key suspect is a female lawyer who practices in Athens but is of Bulgarian origin.
The investigation was launched four months ago under the aegis of Eurojust, the European Union agency dealing with judicial cooperation, after police determined that several young Bulgarian women had been visiting Greek hospitals to bear children before being immediately discharged.

Russian child rights ombudsman urges foreign adoption freeze

Society

Russian child rights ombudsman urges foreign adoption freeze

Topic: Talks on bilateral child adoption agreement

Russia's children's rights ombudsman Pavel Astakhov

© RIA Novosti. Grigoriy Sysoev

Bulgarian, Greek police break up baby trafficking ring

Bulgarian, Greek police break up baby trafficking ring

By staff writers From: NewsCore January 26, 2011 3:40AM

BULGARIAN and Greek police have arrested 14 people who allegedly trafficked newborn babies to Greece, Bulgarian Interior Minister Tsvetan Tsvetanov said yesterday.

BULGARIAN and Greek police have arrested 14 people who allegedly trafficked newborn babies to Greece, Bulgarian Interior Minister Tsvetan Tsvetanov said yesterday.

Five people were arrested in Bulgaria and nine others in Greece for allegedly organizing the illegal adoption of at least 14 Bulgarian babies, primarily of Roma origin, Tsvetanov said.

Missouri high court sides with immigrant in adoption appeal

Missouri high court sides with immigrant in adoption appeal

JEFFERSON CITY | The Missouri Supreme Court has sided with a Guatemalan immigrant in a child custody case, ruling that the state failed to follow its laws in terminating her parental rights and allowing her son to be adopted by someone else.

Tuesday’s decision does not automatically return the child to the mother. Instead, the court ordered the state to follow proper procedures and hold a new trial on whether the mother’s parental rights should be terminated.

Encarnacion Bail Romero lost custody of her infant son after she was caught up in a 2007 immigration sweep and sentenced to two years in prison for aggravated identity theft.

A court terminated Romero’s parental rights in 2008 and granted adoption to Seth and Melinda Moser, of Carthage. The child now is at least age 4.


Read more: http://www.kansascity.com/2011/01/25/2608968/missouri-high-court-sides-with.html#ixzz1C5NDER4H

Officials party with child adoption funds

Officials party with child adoption funds
January 24th, 2011
Jan. 23: The social welfare department here chose to conduct a two-day seminar on child adoption only to use up the funds provided by the Union government before the end of March. The seminar concluded on Friday with sumptuous food and high rhetoric but nothing else by way of serious discussion as no senior social welfare official was present.
Tamil Nadu social welfare minister Geetha Jeevan chose to skip the event. According to official sources, the funds provided by the Central Adoption Resources Agency (CARA) in Delhi, which works under the Union women and child development ministry, to promote adoption of abandoned babies among common people were utilised for the gala seminar held in Anna Institute of Management.
“We had Rs 2 lakh surplus funds and since we could not divert the allocation to any other work, we decided to use the money for this seminar,” a senior officer admitted.
The officer maintained that all the district social welfare officers were invited to participate in the seminar on child adoption to update themselves about the procedures in the adoption of orphan children.
“We were served great food and had a real feast through the two days. And we got an expensive file-folder with all sorts of government publicity papers. That’s about all,” said one of the participants, requesting anonymity.

Burkina Faso: Franceline Silga - La vendeuse de bébés pêchée à Tripoli

Burkina Faso: Franceline Silga - La vendeuse de bébés pêchée à Tripoli

Adama Ouédraogo Damiss

18 Février 2010


Une vendeuse de bébé, on en voit rarement. Pourtant ce trafic éhonté d'êtres humains existe sous nos cieux. Et une Burkinabè répondant au nom de Franceline Silga, spécialiste de ce type de commerce, vient d'être pêchée à Tripoli et médite au frais sur son acte. A cet effet, le directeur général de la police, Rasmané Ouangrawa a animé une conférence de presse le 18 février 2010 dans la matinée.

Elle s'appelle Franceline Silga, née en janvier 1979 à Kourittenga. Animatrice de formation, cette jeune dame a changé entre-temps de profession pour se livrer à une pratique illicite dans la législation burkinabè. En effet, elle a trouvé son filon dans le trafic d'êtres humains, plus précisément de bébés qu'elle plaçait en adoption chez des couples européens moyennant évidemment une rémunération à la hauteur de son forfait.

Selon le directeur général de la police, Rasmané Ouangrawa, Franceline qui possède deux passeports burkinabè (un passeport de service et un passeport ordinaire) fait voyager par voie terrestre à partir du Burkina Faso, des femmes enceintes démunies, presque à terme, jusqu'à N'Djamena au Tchad. Elle les fait transiter par Tripoli, en Lybie, par voie aérienne puis les achemine à Rome, en Italie.

Après l'accouchement, les bébés sont récupérés pour adoption en échange d'une certaine somme d'argent. La trafiquante prend sa part, donne le reste aux mamans et rebelotte. Un tel acte ne pouvait rester impuni. C'est ainsi que dans la nuit du 16 février 2010, la trafiquante a été arrêtée et reconduite à Ouagadougou avec une fillette de moins de trois ans dont elle refuse de donner le nom du père.

La présumée coupable a déclaré, au dire du DG de la police, appartenir à une structure dénommée « Association Aide aux tout-petits, orphelins et enfants de rue » dont elle est la présidente du bureau de onze membres. Cette organisation, créée en juillet 2005, a fonctionné avant de voir son siège fermé en 2009 par le ministère de l'Action sociale pour absence d'autorisation d'ouverture.

On apprend également que lors de l'arrestation de la présumée coupable, il a été découvert dans ses bagages à main divers documents au nombre desquels deux passeports burkinabè aux noms de Kaboré Augueratou et de Ilboudo Patingué et dix-neuf fiches d'identification d'enfants burkinabè de pères inconnus censés se trouver en Italie. Ces deux femmes sus-citées auraient été conduites au Tchad alors qu'elles étaient enceintes. Franceline Silga a, sans doute, bénéficié de complicité pour mener toutes ces opérations.

Comment a-t-elle pu, par exemple, se faire établir un passeport de service ? Qui finançait ses voyages qui en toute évidence sont coûteux au regard du trajet ? Autant d'interrogations que les fins limiers de la police pourront élucider. Les investigations se poursuivent et dans les jours ou mois à venir, on aura peut-être d'autres informations relatives à cette ténébreuse affaire.

Russian authorities say received no reports of adopted orphan abuse

Russian authorities say received no reports of adopted orphan abuse
24 January 2011

Authorities in the Russian Far Eastern city of Magadan say they have received no reports of abuse of a seven-year-old boy by his adoptive U.S. mother.
Jessica Bigley from Anchorage, Alaska, revealed to a talk show last month her methods of raising her adopted son, Daniil Bukharov (aka Christoph Bigley), including pouring cold water over him and forcing him to rinse his mouth with hot pepper sauce.
"The Bukharov brothers [twins Daniil and Oleg] were adopted in 2008... Afterwards, we received three reports saying that the children were adapting perfectly to the new family," Magadan ombudswoman Natalia Zelenskaya told RIA Novosti.
An investigation into the alleged child abuse case is underway, following a statement from Russian children rights ombudsman Pavel Astakhov on Saturday that Bigley should face charges of cruel and inhumane treatment.
Astakhov said he was tipped off by a viewer of the popular TV talk show Dr. Phil in December.
Last year, a U.S. woman sent an eight-year-old adopted boy back to Russia unaccompanied. He was carrying a note from his adoptive mother, Torry Hansen, saying she did not want him.
Russia threatened to suspend adoptions of Russian children by U.S. citizens until a bilateral adoption agreement was signed.

MAGADAN, January 24 (RIA Novosti)