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Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen?

 

03.06.2009  88 Kommentare 
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Streit der Woche
Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen?
Auch wenn bei den Christopher Street Paraden wieder schön die Sonne scheint: Schwule und Lesben in Deutschland sind noch immer nicht gleichberechtigt.
Ohne Mann hätte er gute Chancen auf eine Adoption, mit Mann weniger: Ross Antony küsst seinen Lebensgefährten.    Foto: dpa
Auch vierzig Jahre nach dem Aufruhr im "Stonewall Inn" in der New Yorker Christopher Street - Geburtststunde der modernen Nachkriegs-Homobewegung – müssen Lesben und Schwule weiterhin für ihre rechtliche Gleichstellung kämpfen. Weltweit. Und, was viele überraschen mag, auch in Deutschland: Vor allem beim Thema Kinder und deren Adoption weist das hierzulande geltende Lebenspartnerschaftsgesetz noch große Lücken in Sachen Gerechtigkeit auf.
Für gleichgeschlechtliche Paare existiert ein eingeschränktes Adoptionsrecht. Nach diesem ist nur einer der Lebenspartner berechtigt, ein fremdes Kind – beziehungsweise das des Partners (Stiefkindadoption) – zu adoptieren. Die gemeinsame Adoption ist hingegen nicht möglich. Hier werden Schwule und Lesben gegenüber heterosexuellen Paaren ganz klar benachteiligt.
 
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In anderen Ländern ist man da schon weiter. So dürfen zum Beispiel in mehreren Bundesstaaten Australiens und den USA schwule oder lesbische Pärchen problemlos ein fremdes Kind adoptieren. In Europa ist die gemeinschaftliche Adoption in Belgien, Dänemark, Großbritannien, Island, Niederlande, Norwegen, Schweden und sogar dem erzkatholischen Spanien legal.
In Deutschland wird es gleichgeschlechtlichen Paaren dagegen schwer gemacht. Besonders aus kirchlichen Kreisen ist oft mit Nachdruck zu hören: wer das Wohl des Kindes im Auge habe, dürfe Homosexuellen keine Adoption erlauben. Kinder könnten sich nicht richtig entwickeln, wenn ihnen der Einfluss der väterlichen oder mütterlichen Seite fehle, so die Argumentation – was allerdings zu beweisen wäre.
Der sonntaz-Streit der Woche
Wer möchte, dass der Beitrag zum sonntazstreit mit Foto in der sonntaz erscheint, schicke bitte gleichzeitig per Mail ein jpg-Foto und eine Telefonnummer für Rückfragen an streit@taz.de. Redaktionsschluss: Mittwoch 21 Uhr. Näheres zum Verfahren siehe im "Stichwort" rechts.

Das Adoptionsverfahren in den USA

Das Adoptionsverfahren in den USA

(Stand März 2009)

Adoptieren in den USA war ganz einfach - leider ist es inzwischen schwieriger geworden. Die Veränderung ergibt sich aus der Anwendung der Haager Konvention in den USA.

Die Haager Konvention sollte eigentlich Verbesserungen und Erleichterungen "guter" Adoptionen bewirken, und hat dies auch in vielen Fällen getan. In Bezug auf die USA bewirken die Regelungen allerdings, dass die Adoptionen schwieriger werden. [Dabei können wir natürlich keine Gewähr dafür übernehmen, dass unsere Aussagen zutreffen, weil wir ja auch nicht mehr selbst direkt betroffen sind. Viel besser und aktueller sind die Leute informiert, die gegenwärtig eine Adoption in den USA durchführen oder vorhaben. Viele Adoptionsbewerber diskutieren ihre Erfahrungen im Forum "USAdo" in Yahoo:

www.yahoo.com -> Groups -> Heim & Familie -> Eltern -> Adoption -> USAdo (zuzeit Nr.11)]

Grenzenloser Kinderwunsch

Ressort: Panorama
URL: /panorama/488/430240/text/
Datum und Zeit: 25.05.2009 - 18:20

 
17.01.2008    17:57 Uhr Drucken  |  Versenden  |  Kontakt

Adoption
Grenzenloser Kinderwunsch
Eigentlich läuft eine Adoption in Deutschland über die Landesjugendämter. Doch eine Rechtslücke ermöglicht es Eltern, am Jugendamt vorbei aus dem Ausland zu adoptieren.
Von Charlotte Frank

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Zusammengewürfellte Familie: Xenia, 10, und Jakob, 7, mit ihren Adoptivgeschwistern Emma, 4, und Till, 3 (von oben). Nur die zwölfjährige Pauline ist nicht zu sehen. (Foto: oh)
Heimweh, das ist für Emma nur ein trauriges Gefühl der Sehnsucht, für das sie in ihrem vierjährigen Leben noch keinen Namen hat. "Was ist das, Heimweh?", unterbricht sie deshalb ihren Vater, der erzählt, dieses habe die Familie kürzlich von Ulm nach Bonn zurückgetrieben. "Heimweh, das ist, wenn man zurück nach Hause will, zu Mama und Papa", erklärt Peter Stratmann ihr daraufhin.
Wenn Emma ein wenig älter wäre, würde sie bei dem Satz wohl zusammenzucken, so doppeldeutig ist er. Emma ist adoptiert. "Zurück nach Hause" kann für sie das Haus in Bonn mit den vier Geschwistern und dem schönen Garten sein. Aber es könnte auch irgendeinen Ort in Philadelphia meinen, an dem das schwarze Kind geboren wurde.
Und bei "Mama und Papa" denkt Emma an Inga Sonnenschein und Peter Stratmann, beide 45 Jahre alt, die sie seit ihrem elften Lebenstag als Eltern kennt. Mama und Papa könnten aber auch zwei Fremde in den USA sein, von denen sie nur weiß, was kein Kind von den Eltern wissen will: dass sie es nicht behalten wollten oder konnten.
"Der Vater ist unbekannt, von der Mutter wissen wir nur, dass sie mit 22 Jahren vier Kinder von vier Männern hatte und dass sie sehr arm und ohne festen Wohnsitz war", erzählt Inga Sonnenschein aus dem Leben, in das Emma hineingeboren wurde.
Von den Zitronenmuffins auf dem Tisch und den Malstiften, von ihrem Plüschhund und vom Kuscheln auf dem Schoß der Mutter hätte Emma in den USA vielleicht nur träumen können.
Trotzdem sind Eltern wie Inga Sonnenschein und Peter Stratmann vielen Adoptionsexperten ein Ärgernis. Denn statt Emma, wie gesetzlich vorgesehen, über ein deutsches Landesjugendamt oder eine hier anerkannte Vermittlungsstelle zu adoptieren, haben sie sich auf eigene Faust in den USA auf die Suche gemacht.
Dort hat sich das Paar an eine Adoptionsagentur gewandt, binnen weniger Monate ein Baby vermittelt bekommen und sich in den USA als Eltern eintragen lassen - gleich zwei Mal: Erst bei Emma, ein Jahr später holten sie den heute dreijährigen Till. Sie nennen das so: "holen". Die beiden ausländischen Adoptionsbeschlüsse haben auch in Deutschland Wirkung.
"Eine problematische Rechtslücke", kritisiert Jörg Reinhardt von der Zentralen Adoptionsstelle im Bayerischen Landesjugendamt. Denn wie die Adoption im Ausland abläuft, wo das Kind herkommt und was danach mit ihm geschieht, könne niemand prüfen. Der Vorgang gehe komplett an den Jugendämtern vorbei. "Da werden dem Kinderhandel Tür und Tor geöffnet", sagt der Familienrechtler. Außerdem bliebe die Vorbereitung und Überprüfung der Eltern völlig auf der Strecke.
Zwei Jahre Wartezeit sind normal
Seit in Deutschland kaum noch ungewollte Babys geboren werden, adoptieren immer mehr Eltern aus dem Ausland. Um jedes deutsche Kind, das zur Adoption steht, bewerben sich zehn Paare - bei ausländischen existiert eine solche Konkurrenz nicht. Doch auch für diese müssen sich Bewerber inzwischen auf etwa zwei Jahre Wartezeit einstellen. Folgen sie dem vorgeschriebenen Weg, haben sie erst ein halbes Jahr lang mit dem Stadt- oder Kreisjugendamt zu tun.
Sofern sie dafür geeignet gehalten werden, können sie danach bei einem Landesjugendamt oder einer staatlich autorisierten Agentur vorstellig werden, die die Adoption vermitteln. So will es die Haager Konvention, ein internationales Abkommen zur Sicherung des Kindeswohls bei Adoptionen, die Deutschland 2002 ratifiziert hat.
Vielen Eltern aber dauert dieses Procedere zu lange. Wie Inga Sonnenschein und Peter Stratmann haben sie längst gemerkt, dass Adoptionen sich in Deutschland auch leicht am Amt vorbei organisieren lassen. "Platt ausgedrückt funktioniert das so: Sie gehen ins arme Ausland, holen sich ein Kind und stellen den deutschen Standesbeamten vor vollendete Tatsachen", sagt Maria Holz von der Kinderschutzorganisation Terre des Hommes.
Gängig sei auch, dass ein Mann im Ausland die Vaterschaft für ein Kind anerkenne, es nach Deutschland bringe und dort von seiner Frau adoptieren ließe. Im Jahr 2006 wurden 49 Prozent der Auslandsadoptionen privat abgewickelt. Gesetzlich ist das zwar nicht vorgesehen, aber auch nicht explizit verboten - und damit erlaubt, so die zuständigen Ministerien.
"Der Großteil will mit der Adoption Gutes, darum wollen wir die Rechtslage nicht ändern", heißt es im Bundesfamilienministerium. Isabel Jahn aus dem Bundesjustizministerium fügt hinzu: "Jeder ausländische Adoptionsbeschluss muss in Deutschland vom Vormundschaftsgericht bestätigt werden. Dieser strenge Filter schließt Missbrauch aus."
Diese These erstaunt Jörg Reinhardt, den Experten aus dem Bayerischen Landesjugendamt. Denn wie er aus dem Aufsatz eines Referenten im Bundesamt für Justiz zitiert, werden gerade mal vier Prozent der Anerkennungsanträge abgelehnt. "Soviel zum strengen Filter", sagt er. Was ihn noch mehr ärgert: "Das Einholen des Richterspruchs ist fakultativ, in der Praxis reicht der standesamtliche Eintrag ins Familienbuch." So sind auch Emma und Tills Eltern vorgegangen.
Diese laxe Handhabe passt zur Philosophie des Justizministeriums, wonach ausländischen Adoptionsbeschlüssen ohnehin nicht allzu misstrauisch begegnet werden sollte - schließlich käme ja kein Kind nach Deutschland, ohne dass die Adoption im Herkunftsland für rechtens erklärt würde. "Dies wollen wir nicht pauschal für ungültig erklären. Im Ausland wird auch gut gearbeitet", meint Isabel Jahn.
Sie denkt dabei wohl an Adoptionen wie die der Bonner Eltern, die ihren Kindern eine gute Zukunft bieten, die in einem geordneten Rechtsstaat über eine anerkannte Stelle adoptiert haben. Sicherlich denkt Jahn aber nicht an Fälle wie den des siebenjährigen Brasilianers, den ein Paar aus dem bayerischen Fürstenfeldbruck nach der abschlägigen Beurteilung seiner Adoptionsfähigkeit im Alleingang nach Deutschland holte - kurz bevor es sich trennte und den Jungen ins Heim gab.
Auch nicht an Vereine wie die französische "Arche de Zoé", die vermeintliche Waisen aus dem Sudan nach Europa bringen wollte - und kurz vor Abflug herauskam, dass deren Eltern noch lebten.
Erst recht denkt man im Ministerium wohl nicht daran, was Psychologen wie die Wiesbadenerin Irmela Wiemann betonen: "Adoptivkinder haben durch die frühe Trennung von der Mutter mit vielen Belastungen zu kämpfen und sind seelisch tief verletzt", beobachtet die Spezialistin für Pflege- und Adoptivkinder immer wieder. Hinzu käme die bohrende Identitätsfrage: Warum wurde ich weggegeben?
Zeitnot bei den Jugendämtern
"Aber eine Identitätskrise macht jeder mal durch", meint Peter Stratmann, der Vater von Emma und Till. Draußen ist es jetzt dunkel, ein Kind nach dem anderen kommt nach Hause, erzählt vom Sport, vom Flötenunterricht, von Freunden. Till hat heute Fahrradfahren gelernt und tanzt um den Tisch, den Helm noch auf dem Kopf, er sieht aus wie ein sehr glückliches Kind.
Dennoch räumen selbst seine Eltern ein: "Natürlich wäre eine Überprüfung der Adoptierenden gut." Kürzlich etwa habe sie ein Paar besucht, das sehen wollte, so hatte es angekündigt, ob es "überhaupt Gefühle zu schwarzen Kindern" aufbauen könnte. "Da erschrickt man schon", sagt Stratmann. Allein: Seiner Meinung nach kommen einige Jugendämter bei Adoptionen ihrem Auftrag nicht nach - "aus Zeitnot, Inkompetenz oder Unwillen". Als Bewerber würde man wie "ein potentieller Kinderhändler" begrüßt. Das Abwenden läge da nahe.
"Es fällt uns in der Tat schwer, etwas gegen Privatadoptionen zu unternehmen, solange die Jugendämter personell und finanziell nicht besser ausgestattet sind", sagt Miriam Gruß (FDP), Vorsitzende der Kinderkommission im Bundestag. Sie sieht die "rechtliche Grauzone" der unbegleiteten Adoptionen mit Sorge: "Das Kindeswohl steht dabei nicht immer an erster Stelle."
Die skandinavischen Länder, Italien und Kanada haben Privatadoptionen darum bereits verboten. Zwar können sie gut ausgehen, wie bei Emma und Till. Genauso kann es aber misslingen, wenn sich Paare in Eigenregie Nachwuchs besorgen. Für die Eltern ist das schlimm. Für das Kind aber ist es eine Katastrophe.
(SZ vom 18.01.2008/bica)

Foreigners Vie to Adopt Black U.S. Babies

Foreigners Vie to Adopt Black U.S. Babies

Whether From Lack of Knowledge, Stigmas or Racism, Americans Seem Hesitant to Adopt Across Racial Lines

OTTAWA, March 5, 2005 —

 

When Allison Darke goes out in public with her adoptive son, Ethan, people notice certain things.

"They notice he's a baby and cute," she said. "They think my husband is black."

Ethan was born to black parents in Chicago, but will spend most of his life growing up with Darke and her second husband, Earl Stroud, a white couple living in the Canadian capital.

The State Department says the number of Americans adopting babies from overseas has more than doubled in the last 10 years, with couples often citing a dearth of American babies.

But there are plenty of American babies who need homes -- African-American babies. And more and more of those children are finding homes abroad, especially in Canada, according to people who work in the U.S. adoption field.

"I just don't understand why American couples go to China and Romania and places like that," Stroud said, "when they have kids in their own back yards."

 

'All the Same Joy'

 

For Stroud and Darke, Ethan is the shining light at the end of a long tunnel of hope. Darke had two children from her first marriage, but she and Stroud wanted to have a child together. They had tried to conceive and then to adopt a child, at first without success.

Then came Ethan. Darke has been with him since the day he was born. She was with his biological mother when she gave birth.

"It's incredible," she said. "It's no different than if it was your own. It's all the same joy, all the same love, all the same desires and dreams and wishes right from the beginning. It's just instant -- the bond is just instant. And then there's the bond that you have with the woman as she goes through a very painful experience, a very joyous but also a very sad moment for her, because now it's the beginning of an end."

Margaret Fleming, who runs Adoption Link, a service in Chicago specializing in placing African-American babies, said the group in recent years has placed Ethan and more than 700 children -- many of them with overseas families in Germany, Switzerland, England and Canada.

For every Caucasian child in the United States, there are at least 200 families in line, waiting two to three times as long as they would if they adopted a black baby, according to Adoption Link.

"At the very top of the adoption hierarchy are white, blue-eyed, blond-haired girls," Fleming said. "And unfortunately, at the very bottom of the hierarchy are African-American boys."

 

Stigmas, 'Racism'

 

Fleming not only places black children, she has adopted five herself. But there are stigmas involved.

Arranging transracial adoptions was made more difficult in 1972, Fleming said, when the National Association of Black Social Workers declared placing black children with white families a form of "cultural genocide."

"I think the power of that statement has decreased markedly only of late," Fleming said. "We've had some families tell us, 'I didn't know I could adopt a black child.' "

But there seems to be more than lack of awareness on the part of some prospective white American parents.

"A main reason a lot of times is racism, frankly," said Michelle Hughes, an adoption attorney who, as head of Bridge Communications, counsels parents adopting across racial lines. "Parents will actually say, 'I'll take anything but an African-American child.'

"The truth of the matter is that a lot of the other countries are perhaps not as racist," she said. "And you have white parents [from other countries] coming here to get black kids on a regular basis."

All sides of the adoption equation see that fact as an opportunity. The hope that her biological son would grow up in a less-prejudiced society was one of the reasons Ethan's birth mother picked the family in Canada.

Darke said her son's race won't make any difference in how she rears him.

"Regardless of whether Ethan is black or white, you need to keep your doors open," she said. "You need to put out a smorgasbord of opportunity and allow them to choose. And it has nothing to do with his skin color, and that's just the way you have to raise them, period."

The rest of the family doesn't see it as an issue.

"For me personally, it didn't bother me at all," said Sara, Darke's teenage daughter. "I don't look at him and think that he's black."

 

Love Not Color Blind?

 

But some suggest that might be taking things a bit too far.

"People who think that love is color blind, that race won't be an issue, are naive," Hughes said.

Phil Bertelsen -- a black filmmaker in New York who grew up in a loving, multiracial New Jersey family -- said his upbringing almost created a cocoon of protection from the reality of race in the world around him. He began examining that issue in his film called "Outside Looking In," about transracial adoption and the impact it had on his sense of cultural identity.

"It was a challenge facing the discord outside the home," Bertelsen said, "when all you had experienced was something else."

While progressive-minded adoptive parents may be well intentioned in the idea that race doesn't matter, Bertelsen said, being completely color blind can be dangerous and damaging.

"That difference is worth acknowledging and not ignoring," he said, "because when you ignore my race or my ethnicity, you are essentially taking away a part of who I am."

Ethan's parents said they are trying to read the books, take the courses and build a community including black friends and an environment that will allow their son to have a conversation about race as soon as he is ready.

"He is one day going to realize by our hands being together," she said. "I'm holding his hand walking down the street and he's going to know."

"We'll just have to take it as it comes," Stroud said.

Reporter Hari Sreenivasan and producer Nils Kongshaug originally reported this story for "World News Tonight" on Feb. 27, 2005, and for ABC News Now.

 

High legal fees deter adoption

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High legal fees deter adoption

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By CAROLINE WAFULA and MWANGI NDIRANGUPosted Monday, June 22 2009 at 21:01

Did Madonna spread $1.5 million around Malawi to adopt Mercy?

Did Madonna spread $1.5 million around Malawi to adopt Mercy?

Last Friday, Madonna officially won her appeal in Malawi’s courts, ensuring that toddler Mercy James will be Madonna’s legal daughter within a matter of days. People reported that Madonna was overjoyed with the news, and that she was preparing a private jet to pick up Mercy from Malawi at some point. Now The Daily Mail is reporting on some of what has been going on behind the scenes in Malawi - and I’m a little shocked. That’s right. Something Madonna has done has shocked me.

It seems that after Madonna lost the adoption hearing back in April, Madge sort of knew that the initial denial wasn’t the end of the story. Not only did she have her lawyers prepare for the appeal, Madonna had Mercy’s care transferred out of the orphanage Mercy was living, and Madge had Mercy put into the care of a woman named Lois Silo, who is the coordinator of Raising Malawi (Madonna’s charity with the sketchy financials). Mercy has been living with Lois and her husband since April, and Madge also had Mercy placed in a private nursery school. In both the Silo home and the nursery school, Mercy was learning English, and taught “Western manners”. That’s not the only Raising Malawi connection, though. The rumor going around is that in the past few months, Madonna has spread around $1.5 million, funneled through Raising Malawi:

[Monday], according to Madonna’s lawyer, the singer or one of her close aides will arrive to collect the girl. But Mercy will have less than three weeks with her new mother before she departs for a seven-week European tour, beginning on July 4.

During the long wait for the court’s decision it appears Madonna left nothing to chance.

Mercy in London to bond with Madonna

Mercy in London to bond with Madonna

By VIRGINIA WHEELER

Published: Today

WIDE-eyed Malawian orphan Mercy James gazes at the hustle and bustle of London yesterday — just 48 hours after arriving in Britain as Madonna’s new daughter.

In the first photograph of the four-year-old since she was whisked from her African homeland, she appears transfixed as she is held by her nanny.

Baby uit Leopoldsburg verkocht voor 25.000 euro

Baby uit Leopoldsburg verkocht voor 25.000 euro

zaterdag 20 juni 2009Bron: BELGAAuteur: BELGA

BRUSSEL - Een 39-jarige vrouw uit Leopoldsburg heeft haar baby verkocht aan een koppel uit Noord-Nederland. Ze kreeg zo'n 25.000 euro voor de transactie, zo bevestigen bronnen bij het gerecht. Dat schrijven de concentra-kranten.

Het gerecht kwam de vrouw op het spoor na een reportage op tv. Na verhoor bleek dat ze op 27 juli 2007 in het ziekenhuis van Overpelt was bevallen, maar dat haar zoontje niet in haar gezin woonde. Kort na de geboorte had ze het meegegeven aan een koppel uit Noord-Nederland, dat ze via het internet had leren kennen.

Het kind is verwekt met sperma van de Nederlandse vader.

The lessons of Idah's long journey from Malawi to Burlington

Foreign Adoption

The lessons of Idah's long journey from Malawi to Burlington

11-year-old Idah, in traditional Malawi dress, in the den of her family's Burlington home.

With their four-year legal battle to adopt from Malawi, Ontario family paved the way for Madonna to do the same. But their stories have sparked fierce debate, as activists worry these cases are flouting the country's laws

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A gay couple adopted our grandchildren.. and kids think we're dead

A gay couple adopted our grandchildren.. and kids think we're dead

Exclusive: By Thomas Smith 21/06/2009

The heartbroken grandparents of two children adopted by a gay couple have been told they will never see them again.

Despite looking after their five-year-old grandson and four-year-old granddaughter for three years, social workers decided they were "too old" and unsuitable to continue.

And, tragically, the children now think that their grandparents are dead.